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Entscheidung zur Pflege
 

Niemand rechnet damit, dass jemand in der Familie zum Pflegefall wird. Bereits ein kleiner Sturz kann, verbunden mit der altersbedingten Multimorbidität sehr schnell Pflegebedürftigkeit  verursachen. Der Fortschritt der Medizin und die immer besseren Operationsverfahren haben die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus verkürzt, dennoch benötigen die meisten Patienten nach der Entlassung immer noch Pflege.

Oft liegt der Wunsch nahe, die Pflege seines Angehörigen selbst leisten zu können, doch abhängig von Krankheit und Intensität der Pflege, können die Belastungen negative Auswirkungen auf die ganze Familie haben.

Bedenken sie:

  • Sind sie in der Lage körperlich wie seelisch eine 24 h Betreuung zu leisten?
  • Bekommen sie, wenn nötig ausreichend Unterstützung von Ihrem Partner, Kindern oder Verwandten?
  • Eine demente Person bedarf ständiger Aufsicht. Können Sie das mit Ihrer Familie vereinbaren?

Die ambulante Pflege schafft eine wesentliche Grundlage zur Entlastung pflegender Angehöriger, die ihrerseits besser in der Lage sind die Pflege über einen längeren Zeitraum und in einem gesundheitlich vernünftigem Rahmen wahrzunehmen.

Neben der entlastenden Pflege stehen Wahlleistungen zur Verfügung, die in einem individuellen Gebührenkatalog geregelt sind.

Zu diesen Leistungen gehören z.B.:

  1. Menüservice zu Hause
  2. Soziale Betreuung
  3. Hauswirtschaftliche Leistungen
  4. Haushaltsservice
  5. Holen, Bringen, Begleiten
  6. Erinnerungsdienst
  7. Hilfen bei Formalitäten
  8. Zusammenarbeit mit Ärzten, Behörden und Anderen Institutionen
  9. Zusammenarbeit mit weiteren Dienstleistungsanbietern